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GLOA: ganglionäre lokale Opioidanalgesie

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GLOA: ganglionäre lokale Opioidanalgesie

Im Körper gibt es Nervengeflechte (Ganglien), die eine wichtige Schaltstelle für die Informationsverarbeitung der Nerven darstellen. Diese Ganglien leiten sowohl Informationen von Organen oder bestimmten Körperregionen (zum Beispiel aus dem Gesichts-, Schulter- und Armbereich) zum Gehirn, als auch in umgekehrter Richtung vom Gehirn in diese genannten Regionen.

Schmerzattacken und Dauerschmerzen in diesem Gebiet können durch eine Blockade dieser Ganglien unterbrochen werden. Dabei wird an diese Umschaltknötchen (Ganglien) mit einer Spezialnadel ein Morphiumpräparat gespritzt. Die Wirkung setzt rasch ein und hält über mehrere Stunden an.

Nach einer Serie von 5-10 Blockaden kann sich eine deutliche Linderung einstellen.

Häufige Anwendung findet diese Technik bei Schmerzen oder Schmerzattacken, wie z.B. bei Trigeminusneuralgie oder -neuropathie, atypischem Gesichtsschmerz, Schmerzen nach Operationen an den Nasennebenhöhlen oder nach Herpes zoster. Auch die Therapie von Schmerzen bei versteifter Schulter und Morbus Sudeck des Armes sind ideale Indikationen.

Die GLOA eignet sich ebenfalls zur Vorbereitung auf eine Physiotherapie, insbesondere dann, wenn jegliche Bewegung im Arm oder in der Hand unerträgliche Schmerzen bereitet.

Da die Durchführung der GLOA zu den anspruchsvollen Injektionen gehört, wird sie mit entsprechender Sorgfalt und Überwachung am Monitor in der Praxis durchgeführt.